Krieg der Worte - Reformation auf Hanseatisch

Im Lutherjahr 2017 wird die Nikolaikirche nach fast 500 Jahren wieder zum Schauplatz der Reformation in Hamburg. Das Publikum wird Zeuge, wie die Unruhen in der Stadt wachsen, erlebt die wichtigsten Begegnungen und Predigten live und ist schließlich hautnah bei der berühmten Disputation zwischen Befürwortern und Gegnern der neuen Lehre dabei. In Lübeck, Danzig, Stralsund, Münster oder Göttingen gibt es Tumulte und Bilderstürme.  Wird es den Hamburger Akteuren gelingen, solche Ausschreitungen zu verhindern? In dieser Disputation soll entschieden werden, wie die Hamburger in Zukunft leben und glauben wollen.

Dabei erwartet die Gäste durchaus kein Fachstreit unter Theologen: Mit Hilfe von Luthers Übersetzung des Neuen Testamentes können die Zuhörer jedes Argument kontrollieren – im 16. Jahrhundert eine völlig neue Ausgangslage. Die Grenze zwischen Publikum und Schauspielern verschwimmt: dieser Streit geht jeden etwas an!

"Krieg der Worte" setzt sich nicht nur mit den historischen Begebenheiten auseinander, sondern konfrontiert das Publikum mit den wahren Gretchenfragen nach Glaubens- und Meinungsfreiheit, persönlichem Engagement, politischer Handlungsfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.

 

Im Auftrag des Förderkreises Mahnmal St. Nikolai

 

Finanziert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

 

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